Das praktische, etwas heikle Thema, mit dem jeder Wanderer irgendwann gut umgehen lernt
Als ich das erste Mal auf einem Wanderweg damit zu tun hatte, geriet ich etwas in Panik. Nicht, weil es kompliziert war, sondern weil es mir noch nie jemand richtig erklärt hatte. Ich erinnere mich, dass ich dachte: „Das muss doch richtig gehen.“ Und ja, es geht. Sobald man es weiß, wird es ganz normal beim Wandern.
Wenn Sie noch nicht lange wandern, ist dies eine jener Fragen, die man sich nur ungern stellt, die man aber unbedingt stellen sollte.
Die kurze Antwort
Wanderer entweder:
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Nutzen Sie die vorhandenen Toiletten an den Ausgangspunkten der Wanderwege oder auf den Campingplätzen.
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Nutzen Sie, falls vorhanden, die Toiletten im Hinterland.
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Befolgen Sie die entsprechenden „Leave No Trace“-Methoden, wenn keine sanitären Anlagen vorhanden sind.
Entscheidend ist, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren und auf Hygiene zu achten.
Falls Toiletten vorhanden sind
Viele beliebte Wanderwege, Parks und Campingplätze verfügen über Toiletten oder Komposttoiletten. Nutzen Sie diese nach Möglichkeit. Sie sind die einfachste und umweltfreundlichste Option.
Informieren Sie sich immer vorher über die Streckenführung, damit Sie wissen, welche Einrichtungen gegebenenfalls vorhanden sind.
Wenn keine Toiletten vorhanden sind (Methode für das Hinterland)
Wenn Wanderer in der Wildnis ihr Geschäft verrichten müssen, befolgen sie einige wichtige Grundsätze.
Geht weit weg von Wasser und Wanderwegen
Wählen Sie einen Standort:
Dies schützt die Wasserqualität und hält die Wanderwege sauber.
Grabe ein kleines Loch
Verwenden Sie ein kleines Werkzeug oder einen Stock, um ein etwa 15 bis 20 cm tiefes Loch zu graben. Dadurch kann der Abfall ordnungsgemäß verrotten.
Richtig abdecken
Anschließend wird das Loch mit der ursprünglichen Erde aufgefüllt und mit natürlichen Materialien kaschiert.
Bringen Sie Toilettenpapier mit (falls erforderlich)
In vielen Gebieten, insbesondere in sensiblen oder stark frequentierten Umgebungen, sind Wanderer verpflichtet, Toilettenpapier wieder mitzunehmen, anstatt es zu vergraben. Dies geschieht häufig in Form von verschlossenen Abfallbeuteln.
Informieren Sie sich stets über die örtlichen Bestimmungen. Manche Orte haben strenge Regeln.
Und wie sieht es mit dem Wasserlassen aus?
Das Wasserlassen ist im Allgemeinen weniger kompliziert, erfordert aber dennoch Sorgfalt:
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Halten Sie sich von Wasserquellen fern.
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Verlassen Sie den Pfad
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Vermeiden Sie es, in empfindlichen Ökosystemen auf Pflanzen zu urinieren.
Manche Wanderer verdünnen das Gebiet anschließend an stark frequentierten Stellen mit etwas Wasser.
Was Sie für den Badezimmerbedarf mitbringen sollten
Es hilft beim Tragen:
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Kleine Kelle oder Grabwerkzeug
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biologisch abbaubares Toilettenpapier oder Feuchttücher
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wiederverschließbare Abfallbeutel
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Handdesinfektionsmittel
Wenn diese Unterlagen bereitliegen, wird der Prozess schnell und respektvoll abgewickelt.
Ich habe gelernt, dass gute Vorbereitung die meisten Peinlichkeiten beseitigt.
Drei häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten
1. Zu nah ans Wasser gehen
Selbst geringfügige Verunreinigungen können sich auf nachgelagerte Nutzer und die Tierwelt auswirken.
2. Toilettenpapier zurücklassen
Dies ist eine der sichtbarsten und frustrierendsten Auswirkungen auf beliebte Wanderwege.
3. Zu langes Warten
Das Hinauszögern von Toilettenpausen führt oft zu überstürzten Entscheidungen und einer ungünstigen Standortwahl.
Ein kurzer Exkurs zum Thema Komfort
Anfangs fühlt es sich ungewohnt an, weil es neu ist. Nach ein, zwei Wanderungen wird es zur Routine. Erfahrene Wanderer sehen es als Teil des Wanderlebens, nicht als Ärgernis.
Mein persönliches Fazit
Wenn Wanderer eine Toilette benutzen müssen, verhalten sie sich rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst. Nutzen Sie vorhandene Toiletten. Falls keine vorhanden sind, beachten Sie bitte die Prinzipien des umweltverträglichen Verhaltens. Ein wenig Vorbereitung trägt wesentlich dazu bei, den Wanderweg zu schützen und allen ein positives Naturerlebnis zu ermöglichen.