Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte man beim Wandern Pausen machen?

von {{ author }} Emily Jannet an Jun 17, 2026

Das Geheimnis ist, sich auszuruhen, bevor man es braucht, nicht erst, wenn man erschöpft ist.

Ich habe Pausen früher nur dann gemacht, wenn ich müde war. Das Problem war, dass ich zu dem Zeitpunkt, als ich anhielt, bereits ermüdet, durstig und langsamer war. Dann bemerkte ich, dass erfahrene Wanderer etwas anderes taten. Sie machten kurze, regelmäßige Pausen, auch wenn sie noch völlig fit zu sein schienen. Dadurch blieben sie die gesamte Wanderung über stark.

Das ist eine der größten Lektionen, die das Wandern lehrt: gutes Tempo schlägt hartes Pushen.

Die kurze Antwort

Eine gute Faustregel ist:

  • Machen Sie alle 45–90 Minuten eine kurze Pause.
  • Ruhen Sie sich etwa 5–10 Minuten aus.
  • Trinken Sie Wasser und essen Sie einen kleinen Snack.

Bei schwierigem Gelände oder steilen Anstiegen möchten Sie möglicherweise häufigere Pausen einlegen.

Für leichte Tageswanderungen

Auf relativ flachen Wegen:

  • Halten Sie alle 60–90 Minuten an.
  • Machen Sie eine kurze 5-minütige Pause.
  • Trinken Sie und prüfen Sie, wie Sie sich fühlen.

Viele Wanderer können mit dieser Methode bequem stundenlang weiterwandern.

Für steile oder Bergwanderungen

Beim Bergaufwandern:

  • Machen Sie kürzere Pausen häufiger.
  • Ruhen Sie sich bei Bedarf alle 30–60 Minuten aus.

Je steiler der Weg, desto wichtiger wird das richtige Tempo.

Ich habe festgestellt, dass ein leichtes Verlangsamen oft mehr hilft als häufiges Anhalten.

Die „Mikropausen-Methode“

Viele erfahrene Wanderer nutzen Mikropausen:

  • Pause für 30–60 Sekunden
  • Ein paar Atemzüge
  • Schlückchen Wasser
  • Weiter

Diese winzigen Pausen verhindern, dass sich Ermüdung aufbaut.

Anzeichen, dass Sie bald eine Pause brauchen

Warten Sie nicht, bis Sie erschöpft sind.

Machen Sie eine Pause, wenn Sie Folgendes bemerken:

  • Schwere Atmung
  • Trockener Mund
  • Beinermüdung
  • Reduzierte Konzentration
  • Ungewöhnlich warmes Gefühl

Frühzeitig zu ruhen ist einfacher, als sich später zu erholen.

Was man während einer Pause tut

Eine gute Wanderpause beinhaltet:

Wasser trinken

Trinken Sie, bevor Sie Durst verspüren.

Etwas Kleines essen

Beispiele:

  • Studentenfutter
  • Nüsse
  • Energieriegel
  • Obst

Körper überprüfen

Beachten Sie:

  • Hot Spots an den Füßen
  • Verspannte Muskeln
  • Energielevel

Kleine Probleme lassen sich leichter frühzeitig beheben.

Vermeiden Sie sehr lange Pausen

Lange Stopps können das Wandern manchmal erschweren.

Nach 20–30 Minuten:

  • Muskeln kühlen ab
  • Gelenke versteifen
  • Motivation sinkt

Für die meisten Wanderungen:

  • Häufige kurze Pausen funktionieren besser als ein paar lange.

Drei häufige Fehler beim Ausruhen

1. Warten, bis man erschöpft ist

Die Erholung dauert länger.

2. Niemals während der Pausen essen

Die Energie sinkt allmählich.

3. Nach dem Ausruhen zu schnell starten

Finden Sie langsam wieder Ihr Tempo.

Ein kurzer Exkurs zur Fitness

Fit sein bedeutet nicht, niemals zu ruhen. Auch starke Wanderer machen Pausen, denn Ruhe ist Teil eines guten Energiemanagements, kein Zeichen von Schwäche.

Meine persönliche Erkenntnis

Für die meisten Wanderungen ist eine kurze Pause alle 45–90 Minuten ideal. Trinken Sie Wasser, essen Sie eine Kleinigkeit und halten Sie die Stopps kurz. Das Ziel ist nicht, ohne Pause zu wandern. Es ist, oft genug zu ruhen, damit Sie erst gar nicht übermäßig müde werden. Das ist es, was das Wandern vom Start bis zum Ziel angenehm macht.

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