Häufig gestellte Fragen

Was sollte ich vor dem Training vermeiden zu essen?

von {{ author }} Emily Jannet an Feb 12, 2026

Lebensmittel, die still und leise Energie, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Ich aß einmal vor dem Training etwas, das ich für „gesund“ hielt: einen großen Salat, viel Gemüse und eine ordentliche Portion Bohnen. Auf dem Papier sah das beeindruckend aus. Nach einer halben Stunde Training war ich aber alles andere als zufrieden. Ich fühlte mich schwer, aufgebläht und unwohl. Diese Erfahrung lehrte mich etwas Einfaches: Bei der Ernährung vor dem Training geht es nicht darum, was sich gesund anhört, sondern darum, was gut verdaulich ist und die Bewegung unterstützt.

Wenn Sie sich fragen, was Sie vor dem Training vermeiden sollten, sind Sie den meisten bereits einen Schritt voraus. Die falschen Lebensmittel können selbst ein gutes Training unnötig erschweren.

Warum die Ernährung vor dem Training wichtig ist

Vor dem Training benötigt Ihr Körper schnell verfügbare Energie und möglichst wenig Verdauungsstress. Während des Trainings verlagert sich die Durchblutung zu den beanspruchten Muskeln. Eine intensive Verdauung konkurriert mit diesem Bedarf. Bei der falschen Ernährung ringen Magen und Muskeln um die benötigten Ressourcen.

Das Ziel ist einfach: Treibstoff ohne Reibung .

Lebensmittel, die vor dem Training vermieden werden sollten

Große, schwere Mahlzeiten

Große Portionen brauchen Zeit zum Verdauen. Mahlzeiten mit hohem Volumen können schwer im Magen liegen und zu Trägheit, Krämpfen oder Übelkeit führen.

Wenn Sie eine vollständige Mahlzeit zu sich nehmen, warten Sie mindestens zwei bis drei Stunden vor einer intensiven körperlichen Aktivität.

Lebensmittel mit hohem Fettgehalt

Fette werden langsam verdaut. Gesunde Fette sind zwar wichtig für eine ausgewogene Ernährung, aber nicht ideal direkt vor dem Sport. Frittierte Speisen, cremige Soßen und große Portionen Nüsse können die Verdauung verzögern und ein Völlegefühl verursachen.

Ich habe einmal versucht, nach einer reichhaltigen, fettreichen Mahlzeit Sport zu treiben. Es fühlte sich an, als würde ich einen unsichtbaren Rucksack tragen.

Ballaststoffreiche Lebensmittel

Ballaststoffe sind zwar gut für die langfristige Gesundheit, aber nicht ideal unmittelbar vor dem Training. Bohnen, große Salate und reichhaltige Vollkornprodukte können während des Trainings zu Blähungen oder Verdauungsbeschwerden führen.

Ballaststoffe passieren den Verdauungstrakt langsam. Sportliche Betätigung erfordert schnellere Energie.

Zuckerhaltige Lebensmittel in Isolation

Süßigkeiten, Gebäck und zuckerhaltige Getränke lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und verursachen dann einen starken Energieabfall. Dieser Abfall tritt oft während des Trainings auf, anstatt davor.

Einfache Zuckerarten sind in kleinen Mengen nützlich, aber sich nur auf sie zu verlassen, kann kontraproduktiv sein.

Kohlensäurehaltige Getränke

Kohlensäure führt dem Magen Luft zu. Das kann zu Blähungen und Unwohlsein führen, sobald man sich bewegt.

Scharfe Speisen

Scharfe Speisen können in Verbindung mit körperlicher Anstrengung Sodbrennen oder Verdauungsbeschwerden verursachen. Was sich in Ruhe gut anfühlt, kann sich bei Bewegung ganz anders anfühlen.

Alkohol

Schon geringe Mengen beeinträchtigen Koordination, Flüssigkeitshaushalt und Energieregulation. Alkohol vor dem Training ist fast immer kontraproduktiv.

Auch der Zeitpunkt spielt eine Rolle.

Selbst gesunde Lebensmittel können Probleme verursachen, wenn sie zu kurz vor dem Training verzehrt werden. Je näher das Training rückt, desto einfacher und kleiner sollte der Snack ausfallen.

Als allgemeine Richtlinie:

  • Große Mahlzeit: 2 bis 3 Stunden vorher

  • Mäßiger Snack: 60 bis 90 Minuten vorher

  • Kleiner Snack: 30 Minuten vorher

Drei häufige Fehler vor dem Training

1. Zu viel essen, „weil es gesund ist“

Gesund bedeutet nicht gleichbedeutend mit trainingsfreundlich. Volumen und Verdauungsgeschwindigkeit spielen eine Rolle.

2. Vollständiges Auslassen von Mahlzeiten

Manche Menschen vermeiden Essen, um Beschwerden vorzubeugen. Das kann zu Energielosigkeit und Leistungsschwäche führen.

3. Neue Lebensmittel vor intensiven Trainingseinheiten ausprobieren

Neue Lebensmittel können unerwartete Verdauungsreaktionen hervorrufen. Bleiben Sie bei dem, was Ihr Körper bereits verträgt.

Ein kurzer Exkurs zu individuellen Unterschieden

Die Verdauung ist bei jedem Menschen etwas anders. Was dem einen schwer im Magen liegt, kann dem anderen gut tun. Achten Sie auf Ihre Gewohnheiten. Ihr Körper gibt Ihnen regelmäßig Rückmeldung, wenn Sie auf ihn hören.

Mein persönliches Fazit

Vor dem Training sollten Sie große Mahlzeiten, fettreiche Speisen, ballaststoffreiche Lebensmittel, übermäßigen Zucker, kohlensäurehaltige Getränke und alles Neue oder Ungewohnte vermeiden. Achten Sie auf einfache, moderate und leicht verdauliche Kost. Wenn Sie den Verdauungsstress reduzieren, kann sich Ihr Körper während des Trainings optimal auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren: effiziente Bewegungsabläufe und Höchstleistungen.

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